Shiatsu geht aus einer Tradition manueller Therapien hervor, die in Japan schon vor unserer Zeitrechnung entwickelt wurden. Im 7. Jahrhundert wurde das System der Meridiane aus der hochentwickelten chinesischen Medizin in die japanischen Methoden integriert. Es gibt bis heute in Japan eine Vielfalt von Anwendungsformen – der bei uns gebräuchliche, einheitliche Begriff Shiatsu ist noch relativ jung. Die Therapie hat sich in den vergangenen Jahrzehnten im Westen eigenständig weiterentwickelt. Sie wird in der Schweiz in verschiedenen Gesundheitsfeldern professionell ausgeübt.
Shiatsu ist eine Art Zwiegespräch zwischen TherapeutIn und KlientIn. Behandelt wird mit sanftem Druck von Daumen, Elle, Ellbogen und Knie auf Akkupunkturpunkte und weitere Stellen entlang der Energiebahnen (Meridiane), über die unsere Organfunktionen und das Nervensystem angesprochen werden. Es geschieht Entspannung, ein Ankommen im Körper und ein Sich-dort-zu-Hause-Fühlen.
Shiatsu eignet sich bei psychosomatischen Beschwerden und schmerzhaften Verspannungen, die durch Stress, Blockaden und emotionale Herausforderungen entstehen können.
Die Behandlung inkl. Gespräch dauert ca. 75 Minuten und erfolgt auf einer bequemen Matte im Liegen.