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Tai Chi

Im Ursprung ist Tai Chi Chuan eine Kampfkunst aus dem Kaiserreich China. Dort ist Tai Chi heute ein Volkssport, auch in Europa finden die vielen Formen zunehmend Verbreitung, da sie in jedem Alter geübt werden können.

Der Kampf spielt sich nicht selten auf unserer inneren Bühne ab, wo das „kleine Ich“ mit Gefühlen und Verletzungen konfrontiert ist. Der Begriff “Schattenboxen”, wie Tai Chi auch genannt wird, weist auf dieses Ringen mit den dunkleren Figuren in uns hin.

Tai Chi ist psychologisch gesehen immer Friedenskunst. Akzeptanz von abgelehnten Anteilen und verstörenden Spiegelbildern, die uns Andere vorhalten. Die Integration des scheinbar Wesensfremden braucht Weite im Geist – und einen unerschütterlichen Kern.

Einfach ausgedrückt schult Tai Chi die Wahrnehmung und Anwendung der mechanischen Prinzipien des Körpers, es entsteht Flexibilität, Kraft und Gleichmut, es entspannt den Geist. Im Sinne der Kampfkunst ist es ein Training von Widerstandskraft, Ausweichvermögen und Aktionsfähigkeit gegenüber einer als feindlich empfundenen Kraft.

In den wöchentlichen Lektionen, die eineinviertel Stunden dauern, beginnen wir als Warm-up mit den “Langen Lebens-Übungen” und erlernen dann kontinuierlich die Form des Tai Chi. In Partnerübungen, die langsam sind, sogenannten „Push-Hands“, werden die Bewegungen zu zweit ausgeführt, um deren Wirkung wechselseitig zu erfahren.

Zielgruppe: Alle Altersstufen | Neueinsteiger/innen wie Fortgeschrittene

Mein Tipp: Aufbautraining von ca. drei Monaten

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